Es pulvert effizenter Pulverversorgung für 3D-Druck mit Kunststoff läuft jetzt automatisch

Quelle: AM Solutions 3 min Lesedauer

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Mit dem Powder Management System (PMS) und dem Direct Feeding System (DFS) erweitert AM Solutions seine Systeme für die Nachbearbeitung beim Kunststoff-3D-Druck. Auf der Formnext kann man das erleben ...

Wer bei der Pulverversorgung in Sachen 3D-Druck mit Kunststoffen besonders effizient und sicher arbeiten will, der sollte sich auf der Formnext bei AM Solutions unter anderem das Powder Management System (PMS) anschauen. Weltpremiere feiert aber noch eine zweite Innovation ...(Bild:  Rösler Oberflächentechnik)
Wer bei der Pulverversorgung in Sachen 3D-Druck mit Kunststoffen besonders effizient und sicher arbeiten will, der sollte sich auf der Formnext bei AM Solutions unter anderem das Powder Management System (PMS) anschauen. Weltpremiere feiert aber noch eine zweite Innovation ...
(Bild: Rösler Oberflächentechnik)

Mit der Auspackstation D1 und dem Powder Handling System F1 bietet AM Solutions – 3D post processing technology zwar bereits etablierte Möglichkeiten für das automatisierte Auspacken sowie für das Sieben, Mischen und auch für das entsprechende Konditionieren (Befeuchten) von Polymerpulver für die additive Fertigung. Doch bisher musste, wie die Experten anmerken, ein Prozessschritt weitestgehend manuell durchgeführt werden. Gemeint ist, dass das in der F1 aufbereitete Pulver über einen Adapter und von Hand in die Drucksysteme eingefüllt werden musste. Vor allem in Produktionsumgebungen mit mehreren Anlagen bedeutete dieser Arbeitsschritt zusätzlichen Aufwand und brachte einen unvermeidbaren Kontakt der Mitarbeiter mit dem Pulver mit sich. Entsprechend groß war der Bedarf nach einer durchgängigen Automatisierung der Pulverlogistik, wie es weiter heißt. Entwickelt wurden deshalb gleich zwei Systeme, die auf der Formnext bald Weltpremiere feiern ...

Ein durchgängiger Materialkreislauf ist geschaffen

Mit den neu entwickelten Pulvermanagement-Systemen PMS und DFS schließt AM Solutions nun aber diese Prozesslücke. Die beiden Innovationen verwandeln dabei den bestehenden Workflow aus D1 und F1 in einen durchgängigen, automatisierten Pulverkreislauf. So schaffe man die Voraussetzungen für eine effizientere und skalierbarere Serienfertigung im Polymer-3D-Druck. Nach dem Druck werden die Bauteile dann, wie gewohnt, in der D1 automatisiert ausgepackt. Das zurückgewonnene Pulver wird anschließend in der F1 mit neuem Pulver gemischt, gesiebt und konditioniert. Von dort gelangt es entweder über das Direct Feeding System (DFS) direkt zurück zu einem Drucker oder über das Powder Management System (PMS) automatisiert zu mehreren Druckern, wie AM Solutions erklärt. Der manuelle Kontakt mit dem Pulver entfalle vollständig, der Bedienaufwand sinke und die Punkte Prozesssicherheit, Arbeitsschutz sowie Wirtschaftlichkeit würden nachhaltig verbessert – vor allem, wenn es um die Fertigung mit mehreren Drucksystemen gehe. Beide Systeme sind übrigens ab sofort kommerziell verfügbar. Und EOS hat das PMS, wie AM Solutions betont, auch bereits unter Produktionsbedingungen eingesetzt und dabei erste positive Erfahrungen mit der automatisierten Pulverversorgung sammeln konnte.

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Spezielle Pulverversorgung für EOS-SLS-Drucker

Das DFS wurde nach Aussage von AM Solutions für die direkte Versorgung eines einzelnen SLS-Druckers von EOS entwickelt. Gemeinsam mit der F1 automatisiert es nun die Pulverzufuhr. Und das klappt so: Die F1 stellt das aufbereitete Pulver bereit, während das DFS als Ventil- und Verteilereinheit die kontrollierte Befüllung des Druckers aus der angeschlossenen Polybox, in welcher das Pulver ruht, übernimmt. Die direkte Anbindung erfolgt über eine fest installierte Rohrleitung, sodass das Pulver ohne zusätzliche manuelle Zwischenschritte in den Fertigungsprozess zurückgeführt wird. Dabei nutzt das DFS die vorhandenen Komponenten der F1. Zusätzliche Steuerungen, Pulverpumpen oder Medienversorgungen sind nicht erforderlich, so AM Solutions. Die Anlagensteuerung übernimmt automatisch den Wechsel zwischen dem Befüllen der Polybox und der direkten Versorgung des Drucksystems. Das steigere den Automatisierungsgrad noch weiter. Das hochwertige und gegen statische Aufladung geerdete Rohrsystem aus Aluminium arbeitet mit optimierten Bogenelementen über eine Strecke von maximal 15 Metern hinweg problemlos. Sensoren und andere Features kontrollieren die Pulverübergabe.

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