Neuer Besitzer Ae Group wird an Alutech Holding verkauft

Quelle: Falkensteg 1 min Lesedauer

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Die Ae group hat einen neuen Eigentümer. Die Alutech Holding GmbH & Co. KG, beraten durch die Deutsche Invest Mittelstand GmbH, hat 100 Prozent der Group erworben, heißt es.

Luftaufnahme des Betriebsgeländes der Ae Group in Gerstungen. Das in unsichere Fahrwasser geratene Unternehmen wird offensichtlich wieder auf Kurs kommen, denn mit der Alutech Holding konnte jetzt wohl ein finanzkräftiger Neubesitzer ins Boot geholt werden. Lesen Sie ...(Bild:  Ae Group)
Luftaufnahme des Betriebsgeländes der Ae Group in Gerstungen. Das in unsichere Fahrwasser geratene Unternehmen wird offensichtlich wieder auf Kurs kommen, denn mit der Alutech Holding konnte jetzt wohl ein finanzkräftiger Neubesitzer ins Boot geholt werden. Lesen Sie ...
(Bild: Ae Group)

Mit dem Verkauf der Ae Group an die Alutech Holding sei ein wesentlicher Meilenstein beim wirtschaftlichen Turnaround des Thüringer Aluminiumdruckguss-Herstellers erreicht. Die Holding plant auch mit der Weiterbeschäftigung der rund 1.300 Mitarbeiter, wie es erfreulicherweise heißt. Über den Kaufpreis wurde wie immer Stillschweigen vereinbart.

Die Alutech Holding gilt als finanzstarker Partner für die weitere Entwicklung der Ae Group. Nicht zuletzt ist die Alutech Holding auf den Kauf von mittelständischen Unternehmen in Sondersituationen spezialisiert. Jetzt geht es daran, die Group wieder profitabel zu machen. Die Ae Group beliefert weltweit namhafte Automobilhersteller und Tier-1 mit ihren Aluminiumprodukten. Außer Komponenten für klassische Verbrenner wurden in den vergangenen Jahren bereits Neuaufträge für die E-Mobilität sowie antriebsunabhängige Komponenten gewonnen.

Diese Probleme drückten das Unternehmen an die Wand

Somit habe die Transformation des Unternehmens zwar frühzeitig begonnen, doch die Preisanstiege auf den Energie- und Rohstoffmärkten sowie der allgemeine Inflationsdruck belasteten die operative Ertragskraft der Gruppe, was zu Konflikten mit dem hohe Investitionsbedarf beigetragen habe. Mit der Umsetzung des im Sommer 2023 eingeleiteten Sanierungskonzepts konnte in Abstimmung mit den Kunden und Finanzierern der Grad der Verschuldung aber auch wieder gesenkt, sowie Preise nachverhandelt und inflationsbedingte Preisanpassungen aber auch feste Volumenzusagen erzielt werden.

Der Gesellschafterwechsel ist ein weiterer Baustein der eingeschlagenen Sanierung. So habe der neue Investor zugesichert, die angestoßene Transformation zu forcieren. Dazu soll ein operatives Team unterstützen, das Maßnahmen entwickelt und umsetzt. Begleitet wurde der bisherige Transformationsprozess von der Unternehmensberatung Falkensteg, das die Investorensuche und die Durchführung des M&A-Prozesses eng eingebettet in den laufenden Sanierungsprozess unterstützte.

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