Auf der KI-Welle Der ABB-Konzern glänzt mit einem brillanten dritten Quartal

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der schweizerische Industriekonzern ABB hat, wie betont wird, im dritten Quartal ein mehr als soldies Ergebnis hingelegt, bei dem alle Erwartungen übertroffen wurden ...

Jubel in der Schweiz! Denn ABB hat das dritte Quartal analysiert. Wie es heißt, wurden die finanziellen Erwartungen deutlich übertroffen.(Bild:  ABB)
Jubel in der Schweiz! Denn ABB hat das dritte Quartal analysiert. Wie es heißt, wurden die finanziellen Erwartungen deutlich übertroffen.
(Bild: ABB)

ABB kann sich über das, was im dritten Quartal 2025 erreicht wurde, freuen. Und, wie es weiter heißt, wurden daraufhin die Prognose für die Gewinnmarge im Gesamtjahr erhöht. Umsatz und Auftragseingang legten um je nun Prozent zu – auf knapp unter respektive knapp über 9,1 Milliarden Dollar, so der Konzern. Profitiert habe ABB dabei wieder von einer lebhaften Nachfrage im Bereich Rechenzentren, was dem KI-Boom zu verdanken sei. Ebenfalls positiv haben sich demnach die Segmente Infrastruktur nebst Gewerbebau entwickelt. Sorgen bereite aber der Maschinenbau. Was die Themen Automobil und Wohnungsbau angeht, so spricht ABB von einer schwachen Entwicklung.

Die Elektrifizierung treibt das ABB-Wachstum voran

Von den vier Geschäftsbereichen bei ABB wuchs die Elektrifizierung im betrachteten Zeitraum am stärksten. So legten dort Umsatz und Auftragseingang 2-stellig zu, wie man dazu erfährt. Wie gesagt, sind es die boomenden Rechenzentren, für die ABB elektrische Ausrüstung oder Komponenten für deren Versorgung mit Energie liefert, die hier ins Gewicht fallen. Die kleinste – und dabei sich am wenigsten weiterentwickelte ABB-Geschäftseinheit – heißt Robotik & Fertigungsautomation. Sie wird aber bekanntlich nach dem vor einer Woche angekündigten Verkauf des Robotikgeschäfts aufgelöst. Während die Division Robotics im dritten Quartal einen stabilen Auftragseingang verzeichnete, zog dieser in der Maschinenbau-Division kräftig an. All das bewege sich allerdings noch immer auf einem tiefen Niveau.

ABB gewinnt, plant Übernahmen und erhält neuen Finanzchef

Der höhere Umsatz schlug sich natürlich positiv beim operativen Gewinn (Ebita) nieder. Dieser kletterte 2-stellig auf 1,74 Milliarden Dollar, wobei die entsprechende Marge im Vergleich zum Vorjahr um 0,20 Prozentpunkte auf 19,2 Prozent anstieg. Sie lag damit leicht über der Latte von 16 bis 19 Prozent, die übersprungen werden solle. ABB führt diesen Anstieg auf eine leicht positive Preisentwicklung und eine verbesserte Effizienz zurück. Aufgrund eines höheren Finanzertrags und einer geringeren Steuerquote kletterte der Reingewinn sogar um 28 Prozent (auf 1,21 Milliarden Dollar). Die gute Ausgangslage nach drei Quartalen lässt ABB auch mutiger auf die Margenprognose (Ebita) im Gesamtjahr 2025 blicken, wie es weiter heißt. Diese soll nach Aussage der Schweizer weitgehend das obere Ende des langfristigen Zielkorridors erreichen. Zuvor wurde lediglich eine allgemein höhere Marge als im Vorjahr (18,1 Prozent) erwartet. Unverändert strebe ABB im Gesamtjahr ein Umsatzwachstum im mittleren 1-stelligen Prozentbereich an. Fragt man bei ABB nach Akquisitionen, so sei man finanziell dafür gut aufgestellt. Man fokussiere sich dabei auf die Übernahmen von KMU. Nicht zu vergessen: ABB wird mit Christian Nilsson ab dem 1. Februar 2026 einen neuen Finanzchef haben.

(ID:50594377)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung