Befehlsgeber ABB launcht die besondere Robotersteuerung Omnicore

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ABB Robotics hat Omnicore entwickelt, eine „intelligente“ Automationsplattform, die schneller, präziser und nachhaltiger sei, um den Roboterbetrieb zu optimieren und zukunftssicher zu machen.

ABB Robotics empfiehlt jetzt die neue Robotersteuerung Omnicore. Sie mache den Umgang mit Robotersystemen nicht nur leichter, sondern drücke auch um rund 20 Prozent den Energiebedarf und beschleunige die Arbeit mit Robotern um rund 25 Prozent.(Bild:  ABB)
ABB Robotics empfiehlt jetzt die neue Robotersteuerung Omnicore. Sie mache den Umgang mit Robotersystemen nicht nur leichter, sondern drücke auch um rund 20 Prozent den Energiebedarf und beschleunige die Arbeit mit Robotern um rund 25 Prozent.
(Bild: ABB)

Die Omnicore-Plattform ist das Ergebnis einer ABB-Investition von über 170 Millionen US-Dollar in die Robotik der nächsten Generation. Sie markiere einen großen Schritt in Richtung einer modularen und zukunftssicheren Steuerungsarchitektur für Robotersysteme. Omnicore ermöglicht demnach die vollständige Integration von künstlicher-Intelligenz-, Sensor-, Cloud- und Edge-Computing-Systemen, um hochmoderne und autonome Roboteranwendungen zu entwickeln. Der Grund ist, dass Automatisierung eine strategische Notwendigkeit für ABB-Kunden ist, die mehr Flexibilität, Einfachheit und Effizienz fordern, um auf globale Megatrends wie Arbeitskräftemangel, Unsicherheit und die Notwendigkeit nachhaltigen Wirtschaftens reagieren zu können. Das einzigartige Merkmal von Omnicore ist die Fähigkeit, Bewegungen, Sensoren und Anwendungsgeräte über ein einziges integriertes System zu steuern. Nicht zuletzt feiert ABB 50 Jahre Innovationsgeschichte, wie angemerkt wird.

Roboter arbeiten jetzt wesentlich schneller und sparsamer

Durch die Entwicklung fortschrittlicher Mechatronik, KI- und Bildverarbeitungssysteme seien ABB-Roboter heute zugänglicher, leistungsfähiger, flexibler und mobiler als je zuvor. Immer häufiger müssten sie aber auch nahtlos zusammenarbeiten – sowohl mit ABB als auch untereinander – um mehr Aufgaben an mehr Orten erledigen zu können. Deshalb bringt ABB Omnicore auf den Markt. Es handle sich um eine einzigartige, einheitliche Steuerungsarchitektur, die auf einer einzigen Plattform und Sprache basiere und das gesamte ABB-Portfolio an führender Hard- und Software beinhalte. Die spezielle Omnicore-Bewegungssteuerung führe eine Bahngenauigkeit der Roboter von unter 0,6 Millimetern ins Feld, was selbst dann gelinge, wenn mehrere Roboter bei hohen Geschwindigkeiten von bis zu 1.600 Millimetern pro Sekunde arbeiten. Das eröffnet neue Automatisierungsmöglichkeiten in Bereichen wie Lichtbogenschweißen, Handydisplay-Montage, Kleben und Laserschneiden, wo eben höchste Präzision gefragt ist, wie ABB erklärt. Im Vergleich zur bisherigen ABB-Steuerung ermöglicht Omnicore einen bis zu 25 Prozent schnelleren Roboterbetrieb und einen um 20 Prozent geringeren Energieverbrauch, heißt es.

Unbegrenzte Robotermöglichkeiten für die Wertschöpfung

Omnicore basiert auf einer skalierbaren, modularen Steuerungsarchitektur, die ein breites Spektrum an Funktionen für die Entwicklung nahezu jeder denkbaren Anwendung bietet. Sie öffne die Tür zum gesamten Hard- und Softwareportfolio von ABB Robotics – in beliebiger Kombination und auf einer einzigen Steuerungsplattform. Das schaffe unbegrenzte Möglichkeiten und neue Wege der Wertschöpfung. Damit eignet sich Omnicore für alle Unternehmen, die Prozesse in bestehenden und neuen Segmenten wie der Biotechnologie, dem Bauwesen oder vielen anderen Branchen automatisieren wollen. Mit über 1.000 Hard- und Softwarefunktionen könne man Betriebsabläufe ganz einfach planen, ausführen, warten und optimieren, wie ABB verspricht. Möglich wird das durch die ABB-Softwarefunktionen wie Absolute Accuracy und Pickmaster Twin, sowie durch Hardwareoptionen, die von externen Achsen und Bildverarbeitungssystemen bis hin zu Feldbussen reichen, wie ABB anmerkt. Omnicore erlaubt beispielsweise in Sachen Automobilindustrie eine Steigerung der Produktionsleistung von robotergestützten Pressenlinien von 12 auf 15 Hübe pro Minute und damit die Herstellung von 900 Teilen pro Stunde, was den Herstellern einen enormen Wettbewerbsvorteil verschafft.

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